IMPLANTATE
FAQ zum Thema Implantate
Wie lange halten Implantate?
Implantate können ein Leben lang halten. Ein Qualitätsimplantat ist
in vieler Hinsicht widerstandsfähiger als ein eigener Zahn. Es bricht nicht und kann keine Karies bekommen. Bei unzureichender Pflege können aber, wie bei eigenen Zähnen, durch Zahnbeläge und die damit verbundenen Krankheitserreger, Entzündungen um das Implantat entstehen, die zum Knochenabbau führen. Auch Rauchen, Diabetes, längere Cortisonbehandlung oder ein schlechtes Knochenlager können die Lebensdauer von Implantaten beeinträchtigen. Daher ist eine genaue Diagnostik vor Beginn der Behandlung genauso wichtig, wie eine konsequent gute Mundhygiene nach erfolgter Behandlung.
Können Implantate vom Körper abgestossen werden?
Abstossungsreaktionen treten bei Implantaten extrem selten auf. Geht ein
Implantat verloren, so ist die Ursache in der Regel ein entzündlicher
Prozess, der zum Knochenabbau geführt hat. Titan verhält sich im Körper
völlig neutral, eine Titanallergie ist nicht bekannt.
Spricht hohes Alter gegen eine Implantation?
Für Implantate ist es nie zu spät! Die Behandlung ist so risikoarm, dass
man sich auch mit 80 oder 90 Jahren noch Implantate einsetzen lassen kann.
Voraussetzung ist, dass Sie nicht an schweren Erkrankungen leiden und keine
Medikamente einnehmen, die das Behandlungsergebnis gefährden könnten.
Welche Erkrankungen schließen eine Implantation aus?
Es gibt Erkrankungen, die eine Implantation zwar nicht ausschließen, aber den
Erfolg einer solchen Behandlung doch sehr gefährden können. Dazu gehören
- schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung
- schwere Osteoporose
- schwere Nierenschädigung
- erhöhte Blutungsneigung
- geschwächtes Immunsystem
- schlecht eingestellter Diabetes
Sind Implantate bei Rauchern möglich?
Rauchen kann durch die damit verbundene schlechtere Durchblutung der
Gewebe den Langzeiterfolg von Implantaten durchaus gefährden. Eine
Implantation ist zwar möglich, sie trägt aber ein größeres Misserfolgsrisiko.